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Endlich weiß ich, dass ich hochsensibel bin! – Warum Diagnosen und Kategorien helfen können

Auch wenn ich kein großer Fan von Schubladendenken bin, hat es auch seine guten Seiten, wenn wir uns selbst Kategorien, Bezeichnungen oder Diagnosen zuordnen können. Warum genau, erfährst Du in diesem Bericht.

Warum wir Diagnosen nutzen und brauchen

Vorab möchte ich vollkommen wertungsfrei etwas zu Diagnosen im Allgemeinen sagen. In unserem Gesundheitssystem werden Diagnosen benötigt, damit eine Behandlung von der Krankenkasse übernommen wird. Eine Diagnose ist letztendlich nichts anderes als eine Definition, die ziemlich genau beschreibt, welche Symptome über welchen Zeitraum auftreten und welche Behandlung sich daraus ableiten lässt.

Unser Gesundheitssystem „braucht“ zum einen Diagnosen, um zu bestätigen , dass auch wirklich etwas Dringliches vorliegt und Handlungsbedarf besteht, denn sonst würde jedes Wehwechen (über-)versorgt werden und diejenigen, die wirklich Hilfe brauchen hätten kaum eine Chance einen Termin zu bekommen.

Zum anderen hilft es in der Kommunikation zwischen den unterschiedlichen behandelnden Therapeuten und Ärzten. So kann ein Arzt einen Patienten überweisen und der nachfolgende behandelnde Therapeut, kann dann ungefähr einschätzen ob und wie er eine Behandlung durchführen kann. Das macht das Ganze natürlich einfacher.

Aus diesem Grund gibt es meines Erachtens überhaupt Diagnosen.

Diagnosen werden aber nicht nur von Ärzten und Therapeuten verwendet. Wir alle nutzen sie, um uns zu beschreiben und zu definieren. Vielleicht kennst Du auch Menschen, die über sich sagen „ich bin Borderliner/ADHS-ler/etc.“, um sich als Person zu beschreiben und um dem anderen klarzumachen, dass er anders ist und eventuell auch anders behandelt werden möchte/muss.

Das macht natürlich teilweise Sinn. Welche Gefahr sich dahinter verbirgt, erfährst Du in diesem Artikel.

 

Warum das Wissen über die eigene "Schublade" helfen kann

Warum es uns trotzdem hilft uns einer Kategorie zuzuordnen, sind folgende Gründe:

Ich bin hochsensibel / Ich bin …

1. Kategorien helfen uns selbst zu verstehen und uns anzunehmen!

Wahrscheinlich ging es Dir ähnlich wie mir, als Du erfahren hast, dass es Hochsensibilität gibt und dass Du ziemlich gut, wenn nicht sogar perfekt in dieses Schema passt. Es kamen Gedanken wie: „Wow, das bin ja ich! Endlich hat das Kind einen Namen! Endlich weiß ich, dass ich nicht der/die Einzige bin, der/die so tickt wie ich!“

Wenn man über die eigene Hochsensibilität erfährt, dann löst das bei den meisten Menschen eine enorme Erleichterung aus, weil sie endlich verstehen, warum sie so sind, wie sie sind und warum sie so handeln, wie sie handeln.

Auf einmal macht alles Sinn.

Auf einmal passt das eigene Verhalten /die eigene Person in ein bestimmtes Schema, sodass wir nicht mehr das Gefühl haben ein Alien und irgendwie anders zu sein.

Dadurch, dass wir wissen hochsensibel / … zu sein, können wir vielleicht zum ersten Mal verstehen, dass wir richtig sind, so wie wir sind! Und dass es keinen Grund mehr gibt, so zu werden, wie die anderen.

2. Kategorien helfen, dass andere uns besser verstehen!

Wenn Du verstehst, dass Du hochsensibel / … bist, dann hilft das auch Deinem Umfeld, weil sie Dein Verhalten dann besser einordnen können.

Außerdem mache ich immer wieder die Erfahrung, dass sobald eine Diagnose oder eine Bezeichnung für ein bestimmtes Verhalten vorliegt, haben die Menschen mehr Verständnis dafür und nehmen im besten Fall sogar Rücksicht. Auf einmal ist es in Ordnung, wenn Du z. B. früher die Party verlässt, als der Rest, zum ersten Mal ist es Ok, wenn kein Bedarf hast beim nächsten Volksfest dabei zu sein…

Was an der Erkenntnis hochsensibel (oder etwas anderes) zu sein, aber am wichtigsten ist, dass Du selbst nun endlich verstehst, wer Du bist und warum Du manchmal anders handelst, als der Rest. Dadurch kannst Du viel besser für Dich und Deine Bedürfnisse einstehen und dafür sorgen, dass es Dir gut geht. Du kannst vor allem endlich klar kommunizieren, was Du willst und brauchst.

Denn ob Dein Umfeld nun durch die Einstufung Hochsensibilität das Verhalten ändert und es Dir leichter macht oder nicht, darauf hast Du letzendes keinen Einfluss.

3. Kategorien und Bezeichnungen schaffen ein wir-Gefühl

Dadurch, dass Du sagen kannst, ich bin hochsensibel so wie 20% aller Menschen, entsteht das Gefühl, dass Du nicht (mehr) allein bist mit Deiner Andersartigkeit. Du weißt, dass es vielen Menschen genauso geht wie Dir, dass viele Menschen so ticken wie Du und dass viele Menschen Dich und Dein Verhalten vollkommen nachvollziehen können.

Das tut unglaublich gut, es stärkt und lässt Dich wissen, dass Du der Gruppe der Hochsensiblen angehörst.

Außerdem hast Du nun die Möglichkeit gezielt nach Gleichgesinnten zu suchen.

4. Durch „Diagnosen“ und Kategorien kann Veränderung geschehen

Kannst Du Dich noch daran erinnern, als Du erfahren hast hochsensibel zu sein? Was hast Du getan?

Wahrscheinlich hast Du alle Informationen, die Du kriegen konntest in Dich eingesaugt, hast begonnen Bücher und Blogbeiträge zu lesen, bist (Facebook) Gruppen beigetreten und hast dafür gesorgt, dass Du alles über (Deine) Hochsensibilität erfährst.

Allein dadurch hast sich schon eine Menge verändert. Wenn wir also einen Stempel bekommen (liebevoll gemeint), dann hat das häufig zur Folge, dass wir wie in Punkt 1 beschrieben, uns selbst besser verstehen wollen und zum anderen treibt es uns an, das eigene Leben zu verändern und den eigenen Bedürfnissen anzupassen:

Sobald Du weißt, dass Du bspw. geräuschempfindlicher als die meisten Menschen bist, kannst Du herausfinden was Du tun kannst, um damit besser umgehen zu können.

Aber auch wenn man das Gefühl hat, dass diese Bezeichnung Hochsensibilität noch mehr Fragezeichen hervorrufen, entsteht doch auf einmal das Verlangen nach Veränderung, nach Verbesserung. Man kann sich vielleicht sogar auf einmal selbst erlauben sich Hilfe zu holen und man muss nicht mehr alleine stark sein, denn man weiß, dass viele andere hochsensible auch ihre Schwierigkeiten mit der Hochsensibilität haben…

 

Fazit

Das Wissen um eine Diagnose / Kategorie / Schublade oder wie man es auch immer nennen möchte, schafft ein größeres Verständnis: für uns selbst, aber auch für unser Umfeld. Es erzeugt das Bedürfnis mehr über sich selbst zu erfahren und sein Leben endlich so zu gestalten, wie man es braucht. Man hört endlich auf sich anpassen und verbiegen zu wollen, weil man denkt man hat so zu sein wie die anderen.

Auf einmal einer Gruppe zuzugehören und sich nicht mehr alleine zu fühlen, kann das ganze Leben verändern. Auf jeden Fall stärkt es das Selbstwertgefühl und man kann lernen sich selbst so anzunehmen wie man ist.

Wenn Du also darüber weißt, hochsensibel (oder was auch immer) zu sein, dann nutze die Chance, hinterfrage Dich, Dein Verhalten, Dein Leben und schau, ob sich auf einmal Möglichkeiten auf tun, damit Du ein erfüllteres und glücklicheres Leben führen kannst. Mit Deiner Hochsensibilität.

 

Ich wünsch Dir von Herzen alles Gute!

Deine Lisa

PS: Wenn Du Dir ebenso mehr gegenseitiges Verständnis und Mitgefühl füreinander wünschst, dann teile gerne diesen Artikel mit Deinen Freunden und Deiner Familie und allen, die noch nie etwas von Hochsensibilität gehört haben.

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