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Hochsensibel oder introvertiert – Was ist der Unterschied?

In diesem Artikel erfährst Du, was genau Introversion, in Abgrenzung zu Hochsensibilität und Schüchternheit ist und warum es mir ein großes Anliegen ist darüber aufzuklären, dass Introversion keine Schwäche ist.
 

Introvertiert in einer extravertierten Gesellschaft

 
In unserer Gesellschaft sind vor allem die lauten, extravertierten Menschen im Vordergrund. Das sind die Menschen, die sich pudelwohl unter Menschen fühlen und auch das Rampenlicht genießen. Menschen, die in unserer Gesellschaft häufig das Zügel in der Hand halten, weil es ihnen leicht fällt in Gruppen den Ton anzugeben. Das sind scheinbar die Menschen, die erfolgreich sind und zu denen viele aufblicken. Doch ist diese Betrachtungsweise gerechtfertigt?

Das (typische) Bild einer introvertierten Person

  • Introvertierte Menschen gelten als „stille Menschen“
  • sie denken lieber nach als ständig zu reden
  • sie lesen gerne mal ein Buch
  • sie verbringen gerne und viel Zeit mit sich allein
  • sie sind teilweise reserviert und manchmal sogar misstrauisch der Außenwelt gegenüber
  • sie sind nicht gerne unter Menschen (auf Partys), können laute Geräusche, viele Reize und Trubel nicht gut ertragen, weil sie folglich schnell müde, überreizt und überfordert sind.
Wenn Du Dich selbst als introvertiert beschreiben würdest, kann es natürlich sein, dass nicht alles auf Dich zutrifft. 
Häufig haben wir durch unser Umfeld gelernt, dass wir mit einem anderen (extravertierten) Verhalten weiterkommen.
 
Wichtig für Dich zu verstehen ist, dass wir lernen können in gewissen Situationen auch ein anderes Verhalten zu zeigen und dass wir Kompetenzen entwickeln können. Gleichzeitig wirst Du merken (oder rückblickend feststellen), dass Du bspw. gelernt hast Dich unter vielen Menschen zu behaupten, aber dass es Dir nicht leicht gefallen ist, sondern dass es Dich Kraft gekostet hat und Du Dich bemühen musstest. Es ist/war möglich, aber nicht leicht.
 
Die Persönlichkeit gilt (ab dem Erwachsenenalter) allerdings als beständig. Dh., dass Du Dir Introversion nicht abtrainieren kannst (und auch nicht brauchst).
Schlauer wäre es für Dich zu überlegen, wie Du Dinge anders anpacken kannst, um leichter an Dein Ziel zu kommen. Indem Du eben nicht den extravertierten Weg wählst, sondern eine passendere, introvertierte Lösung für Dich findest.
 
Dafür ist aber wichtig im ersten Schritt zu verstehen, was Introversion ist und was die schönen Seiten daran sind.

Introversion in der Psychologie

Introversion ist keineswegs “schlecht” und Extraversion „gut“! (Ich finde wir dürfen allgemein lernen, weniger über Dinge / Personen / Situationen zu werten und sie stattdessen wertungsfrei anzunehmen, so wie sie sind.) 
Genau genommen sind diese beiden Begriffe die Endpole einer Dimension unserer Persönlichkeit. 
 
In der Persönlichkeitspsychologie gibt es die „Big Five“ – 5 Dimensionen aus denen sich unserer Persönlichkeit ergibt. Dieses Konzept der Big Five gilt in der Forschung als wissenschaftlich fundiert und wurde in tausenden Studien belegt (keine Übertreibung).
Eine Dimension davon ist eben die „Introversion – Extraversion“. Je nach Person befindet man sich auf dieser Dimension näher an Introversion oder Extraversion: Man ist zu einem gewissen Grad introvertiert / extravertiert (auf unterschiedlichen Facetten).

Introversion - Extraversion: Unterschiede im Energie tanken

Ein weiteres wichtiges Merkmal ist, dass sich das Autonome Nervensystem bei Introvertierten und Extravertierten unterscheidet:
  • Dies zeigt sich darin, dass introvertierte Menschen sich nach innen richten (müssen), um Energie zu laden. Sie brauchen daher mehr Pausen und Ruhephasen.
  • Extravertierte richten sich nach außen, wenn sie Energie gewinnen wollen.

Dies hat zur Folge, dass Extravertierte gerne unter (vielen) Menschen sind, während Introvertierte sich zwar nicht unbedingt unwohl in Gesellschaft anderer fühlen, aber dass sie das Alleinsein schätzen und teilweise bevorzugen.

Das bedeutet also nicht, dass introvertierte Menschen keine sozialen Wesen sind, sondern einfach nur, dass es sie Energie kostet unter Menschen zu sein und dass sie daher häufig keinen großen Wert auf darauf legen, ständig in Gesellschaft anderer zu sein.

Introversion - Extraversion: Unterschiede in der Informationsverarbeitung

Wer introvertiert ist, kennt vielleicht die Situationen, in denen man mal wieder auf dem Schlauch stand und eine lange Leitung hatte, wo man doch so gerne wortgewandt und spontan reagiert hätte. Minuten oder Stunden später kommt einem dann die Antwort, die man dem anderen gerne gegeben hätte…
Verständlicherweise, wie ich finde, kommt man sich daher ab und zu unterlegen oder gar dumm vor. 
Doch das muss nicht so sein!

Ja es stimmt, extravertierten Menschen fällt es vielmals leichter in Gruppen zu diskutieren und schnell mitzuarbeiten, während introvertierte vielleicht ab und zu das Gefühl haben nicht mithalten zu können.
Doch Introvertierte bringen häufig besonders konstruktive und innovative Lösungen in Gruppenaufgaben hervor.
Der Grund dafür ist, dass sie überlegter sind und die Informationen tiefer verarbeiten. 
Genau das ist eine der großen Stärken an Introversion!

Die Stärken von Introversion

Introvertierte denken (mehr) nach bevor sie Entscheidungen treffen oder sich zu irgendetwas äußern. Sie können sich zum einen in ein Thema vertiefen, da sie ihre Energie nach innen lenken können und somit beharrlich an einer Sache dran bleiben können und zum anderen sind sie gut im analytischen Denken. Ihre Gespräche sind daher auch nicht oberflächlich, sondern inhaltsreich, tief und von hoher Qualität.
 
Ihre Distanziertheit, Behutsamkeit und Ernsthaftigkeit machen sie mitunter zu besonders guten Wissenschaftler, Priestern, Journalisten, Therapeuten oder Coaches.
Was sie nämlich auch gut können, ist zuhören, sich in anderen einfühlen und mit Fingerspitzengefühl vorgehen.
 

Introversion in Abgrenzung zu Schüchternheit

Viele Menschen glauben, dass introvertierte Menschen automatisch auch schüchtern sind und andersherum. Dem ist aber nicht so.
Schüchternheit entwickelt sich im Laufe des Lebens. Eine Eigenschaft, die wir uns (mehr oder weniger freiwillig) aneignen, aufgrund der Erfahrungen, die wir in unserem Leben machen. Sie verstärkt sich durch häufig erlittene soziale Ablehnung oder wird durch positive Erlebnisse auch abgeschwächt. Schüchterne Menschen zeigen vielleicht ähnliche Verhaltensweisen, aber sie tun dies aus anderen Gründen.
Bei Schüchternen Menschen ist z. B. das Verhaltens-Hemmungssystem oftmals von Geburt an besonders stark ausgeprägt, weshalb sie sensibler auf soziale Ablehnung reagieren (Angst).

Introversion in Abgrenzung zu Hochsensibilität

Wenn Du aufmerksam mitgelesen hast, dann wirst Du viele Überschneidungen zur Hochsensibilität erkannt haben. Doch nicht jeder introvertierte ist hochsensibel und nicht jeder hochsensible introvertiert.
Etwa 30% der Hochsensiblen sind extravertiert. 
Es scheinen zwar viele Hochsensible von der stillen Art zu sein, aber gleichzeitig sind sie nicht automatisch schüchtern. Es gibt durchaus viele hochsensible Menschen, die offen und gerne auf neue Menschen zugehen.
Hochsensibilität gilt vor allem nicht als psychologisches, sondern eher als physiologisches Phänomen (daher auch Neuro-Sensitivität).
Wenn Du nochmal nachlesen möchtest, was genau Hochsensibilität ausmacht, dann kannst Du dies in diesem Artikel tun.

Verwirrt?

Falls Du nun doch ein wenig verwirrt bist, weil sich HSP und Introversion doch sehr ähnlich anhören, kann ich noch etwas dazu sagen.
Zum einen ist es wichtig zu verstehen, dass es die oben genannten BIG FIVE schon seit den 30er Jahren gibt und seitdem erforscht werden. Diese 5 Dimensionen grenzen sich voneinander ab / überschneiden sich untereinander nicht, sodass sie im Ganzen unsere Persönlichkeit sehr gut abbilden können.
Zu Hochsensibilität wird noch nicht so lange geforscht. Genauer gesagt gilt Hochsensibilität als umgangssprachlicher Ausdruck und wird in der Forschung unter Neuronaler Sensitivität erforscht.
Meines Wissens nach wird Neuronale Sensitivität von Neuro-Psychologen/ Wissenschaftlern untersucht, während Introversion (Extraversion) eben ein Persönlichkeitsmerkmal ist und daher auch in der Persönlichkeitspsychologie-Psychologie erforscht wird.
 
Lass Dich nicht verunsichern! Wichtig für Dich ist vor allem Dich selbst besser zu verstehen, anzunehmen und Dein Leben dann danach auszurichten.

Lebst Du Deine Introversion schon oder versuchst Du Dich noch anzupassen?

Wenn Du nun neugierig bist und herausfinden möchtest, wie introvertiert /extravertiert Du bist und vor allem, was das für Dein Leben und Deine (berufliche) Selbstverwirklichung bedeutet, dann schreibe mir eine Nachricht (an info@lisalaufer.com) und frag mich danach! 
Seit kurzem arbeite ich mit einem wunderbaren Tool, dem „LINC PERSONALITY PROFILER“, der Deine Persönlichkeit, Deine Motiven und Kompetenzen erfasst. 
Es ist eine wunderbare Grundlage, da man damit erarbeiten kann, wie man sein Leben ausrichten muss, damit es einen glücklich macht, damit man seine Ziele mit Leichtigkeit (=seiner Persönlichkeit und Kompetenzen entsprechend) erreicht und damit man sich ein Herzensbusiness aufbauen kann, das es einem ermöglicht sein WARUM zu leben.
 
Es schafft tiefe Klarheit in kürzester Zeit!
 
Ich freue mich sehr, wenn wir gemeinsam daran arbeiten können 🙂 
Deine Lisa
 
PS: Hier verrate ich Dir mehr über den LINC PERSONALITY PROFILER und erkläre, warum die Arbeit damit so wertvoll ist.

Schnelle Klarheit durch den LPP

Deine Persönlichkeit, Deine Motive und Deine Kompetenzen - damit Du Dein Leben so aufbaust, wie Du es wirklich haben willst.

Wer mehr über Persönlichkeit und über Introversion wissen möchte, der kann mal bei dem Wissenschaftler Prof. Dr. Jens Asendorpf nachschauen.

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