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Schluss mit “Ich bin hochsensibel und nicht belastbar”

Viele hochsensible Menschen haben das Gefühl, dass sie mit ihrer Hochsensibilität nicht zurechtkommen. Immer wieder spüren sie die Auswirkung ihrer dünnen Haut: Alles wird zu viel und zu anstrengend und das große Bedürfnis entsteht sich im hintersten Loch verkriechen zu wollen.

Doch kann man wirklich nichts dagegen tun? Muss man sich damit abfinden weniger belastbar zu sein, als andere Menschen?

Hochsensible Menschen sind nicht belastbar!

Kommt Dir dieser Gedanke bekannt vor?

Dann geht es Dir, wie vielen anderen hochsensiblen Menschen, die einen Großteil ihres Lebens genau diese Erfahrung gemacht haben: Nicht belastbar zu sein.

Ich kann mich an einige Situationen erinnern, in denen ich das Gefühl hatte nicht mithalten zu können. Während meines ersten Semesters im Psychologie Studium war fast jeden Tag etwas los: Entweder man hat sich bei jemandem zuhause in der kleinen Runde getroffen, man ist zusammen in eine Bar, auf eine WG Party oder eben in einen Club tanzen gegangen.

Überall war ich dabei, weil ich selbstverständlich nichts verpassen wollte. Anfangs hat es mir richtig viel Spaß gemacht mich mal so richtig auszuleben. Es war aufregend und die neuen Freunde waren super.

Doch irgendwann ließ die Freude daran nach.

Es war vergleichbar mit dem Verliebtsein – die Phase in der man die rosarote Brille an hat und auf Wolke 7 unterwegs ist, geht irgendwann vorbei (und wird im besten Fall zu Liebe). So war es auch bei mir mit der aufregenden Party Zeit.

Dann stellte ich fest, dass mir die Bars entweder zu laut, zu voll oder zu stickig waren, dass mir die ständigen Motto Partys mit Verkleiden ein Graus wurde, ich kaum mehr Lust auf WG Partys hatte und dass ich eigentlich schon müde war, wenn die anderen erst richtig in Stimmung kamen und loszogen um die Nacht zum Tag zu machen…

Was ich daraus schlussfolgerte war, dass ich nicht mithalten konnte, dass mich diese Lebensweise an meine Grenzen führte und dass ich einfach nicht so belastbar war, wie meine Kommilitonen.

Vielleicht kennst Du ähnliche Situationen, in denen Du das Gefühl hattest das schwächste Glied der Kette zu sein.

Phasen in denen Du öfters Sätze zu hören bekamst, wie: „Was? Du willst schon gehen? Es fängt doch grad erst an!“ Oder „Komm doch mit, schlafen kannst Du wenn Du tot bist“.

Solche Sprüche nerven! Denn offensichtlich können die anderen nicht verstehen, wie es einem geht und vor allem wollen sie nicht akzeptieren, dass man sich gegen etwas (die Party) entscheidet, was sie selbst lieben.

Und was daraus folgt ist die Bestätigung als hochsensibler Mensch einfach nicht belastbar, sondern schwach zu sein.

Doch ist das die ganze Wahrheit?

Selbstverständlich nicht! Hochsensible Menschen sind nicht die “schwachen” der Gesellschaft! Jedenfalls ist das meine Überzeugung, für die ich einstehe und die Dir nun erläutern möchte.

Die Hochsensibilität ist nicht der Sündenbock für alles

Auch wenn es manchmal so scheint, dass wir aufgrund unserer Hochsensibilität benachteiligt sind und wir vielleicht auch tatsächlich mehr unter den Stressoren des Alltag leiden, dürfen wir uns nicht zu Opfern der Hochsensibilität machen. 

Denn wir sitzen immer noch am Steuerrad unseres Lebens und wir haben es immer noch in der Hand, wohin unsere Reise geht.

Darum ist es mir wirklich ein Anliegen, dass jeder versteht, dass man etwas aktiv unternehmen kann, um entweder weniger Stress ausgesetzt zu sein oder um zu lernen mit der täglichen Belastung besser umzugehen.

Anstatt also in die Opferrolle zu gehen und zu sagen “ich bin hochsensibel und daher nicht belastbar, packt mich bitte in Watte ein”, möchte ich Dir 3 Fehler zeigen, die viele Hochsensible Menschen machen und die dazu führen ständig am Limit und erschöpft zu sein.

1. Fehler: Mach Dinge, die Dir widerstreben!

Wenn Du schnellstmöglich das Gefühl haben möchtest, erschöpft und belastet zu sein, dann empfehle ich Dir Dinge zu tun, die Dir total widerstreben.

Das ist ein Fehler, den viele Menschen machen: Sie handeln und leben entgegen ihrer Natur.

Wie ich beispielsweise in meiner Studenten Zeit. Ich habe entgegen meinem natürlichen Wesen gelebt. Ich bin zwar ein soziales Wesen und gerne unter Menschen, aber ich muss auch akzeptieren, dass das Zusammensein mit anderen Menschen mich anstrengt und mir Energie raubt. Das hat unter anderem damit zu tun, dass ich introvertiert und nicht extrovertiert bin (viele hochsensible Menschen sind introvertiert, aber nicht alle).

Wenn Du also NICHT ständig das Gefühl haben möchtest, nicht belastbar zu sein, dann solltest Du anfangen zu schauen, wie Du tickst und was Du brauchst, damit es Dir gut geht. 

2. Fehler: Achte nicht auf Dich!

Wenn Du willst, dass Du ausbrennst und ins nächste Burnout rennst, dann achte nicht auf Dich und Deine Bedürfnisse. 

Auch wenn wir dieses Verhalten für eine Weile aushalten können, sorgt es doch langfristig garantiert dafür, dass Du nicht glücklich wirst.

Damit Du als hochsensibler Mensch nicht ausbrennst, ist der erste Schritt, den Du gehen solltest, dass Du Dein Temperament annimmst und damit Dich als Person

Im nächsten Schritt frage Dich, was das für Dich und Dein Leben bedeutet und versuche herauszufinden, was Dir gut tut.

Frage Dich also:

Was macht mir Spaß und bringt mir Freude?

Wann fühle ich mich wohl?

Wie kann ich dafür sorgen, dass ich mich in unangenehmen Situationen besser fühle?

3. Fehler: Warte bis es zu spät ist!

“Mir geht’s gut”, “Ich bin keine Mimose”, “Ich kann zu jederzeit 150 % geben”, “Ich brauche keine Hilfe”. 

Kennst Du auch diese Personen, die das Gefühl haben, dass sie immer mehr als ihr bestes geben müssen und die sie sich keine Pausen gönnen? Die unbedingt beweisen wollen, dass sie mithalten können und dass sie so sind wie die anderen?

Diese Menschen begehen die ersten zwei Fehler und mit Sicherheit auch den dritten Fehler. Sie passen sich an, um mithalten zu können und missachten ihre eigenen Bedürfnisse. Solange bis es zu spät ist und sie nicht mehr können.

Ich hoffe, dass Du nicht zu diesen Menschen gehörst und dass Du auch mal Pausen einlegst. Erholung ist unglaublich wichtig, weil Du nur so zu Kräften kommen kannst. 

Warte also nicht bis es zu spät ist, sondern überlege was Du JETZT schon tun kannst, um Stress abzubauen und vorzubeugen. 

Wenn Du lernst im grünen Bereich zu leben und nicht mehr im gelben, dann kommt es auch nicht mehr so schnell dazu, dass Du im roten Bereich landest und sozusagen K. O. (Knock Out) bist.

Wie kannst Du vorbeugen, um belastbarer zu sein?

Sorge jetzt schon für Dich! 

Zum einen rate ich Dir nicht mehr aufzuladen, als Du wirklich gut stemmen kannst und zum anderen lege ich Dir ans Herz: Lerne aktiv zu entspannen (Erholung bedeutet nämlich nicht, dass man die Beine hochlegen und warten soll bis alles wieder gut ist 😉 ), so lernst Du nicht nur den Stress abzubauen, sondern eben auch wieder zu Kräften zu kommen. 

Wenn Du Lust hast, dann probiere es aus. Ich stelle Dir gerne zwei passende Übungen gratis zur Verfügung: Autogenes Training und Atemübung – Liebevoller Atem.

Hier findest Du auch noch weitere kostenfreie Angebote, die nicht nur den Stress abbauen, sondern auch dafür sorgen, dass es Dir besser geht. 

 

Ich wünsche Dir von Herzen alles Gute und ich hoffe ich konnte Dir zeigen, dass wir ausreichend belastbar sein können, wenn wir gut mit uns und unserer Energie umgehen lernen.

Und vor allem sollte es nicht darum gehen von morgens bis abends zu ackern und sich zu verausgaben, sondern auch mal zu leben!

Deine Lisa

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