Hey! Ich bin Lisa,

als hochsensibler und vielbegabter Coach möchte ich Dich dabei unterstützen, herauszufinden wer Du bist und was Du wirklich willst im Leben.

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Hochsensibilität als Diagnose – Die Gefahr von Schubladendenken und Stigmatisierung

Wie hilfreich es sein kann endlich von seiner Hochsensibilität zu erfahren, hast Du vielleicht schon in diesem Artikel gelesen. Warum dieses Schubladendenken „ICH BIN…“ uns allerdings auch erheblich in unserem Leben einschränken kann, erfährst Du in diesem Artikel.

Übung

Zu Beginn möchte ich Dir eine Aufgabe stellen:

Nehme ein weißes Blatt Papier und schreibe in die Mitte „Ich bin hochsensibel“. Nun lege das Papier auf den Boden und stelle Dich selbst darauf. Nun schließe Deine Augen.

  • Was kommt nun in Dir hoch?
  • Welche Eigenschaften an Dir siehst Du?
  • Welche Gedanken kommen?
  • Welche Gefühle entstehen?
  • Welcher Erinnerungen treten hervor?
 
Schreibe Dir Deine Erkenntnisse auf.

ICH bin

Die Worte ICH BIN sind Worte, die eine enorme Wirkung auf uns haben. Sie vermitteln uns, wie wir sind. Sie beschreiben Eigenschaften, die wir haben. Sie beschreiben uns als Person. Und vor allem tun sie eins, sie vermitteln uns in gewisser Weise, dass diese Eigenschaft etwas ist mit der wir Leben müssen, die vielleicht sogar unveränderbar ist.

Die Worte ICH BIN können zwar auch Zustände beschreiben, wie „ich bin ängstlich“, aber sie suggerieren uns, dass wir Angst (ständig) verkörpern. Mit diesen Worten ist Angst ein Teil von uns.

Wenn wir uns mit unserer Hochsensibilität zu stark identifizieren

Mit einer zu starken Identifikation von einer Kategorie / Diagnose etc. (Hinweis: Hochsensibilität ist keine Diagnose, sondern eher ein Temperament), kann es geschehen, dass wir uns als Person in unserer Ganzheit und Komplexität beschränken.

Mit einer zu starken Identifikation von „Ich bin hochsensibel“ laufen wir Gefahr gewisse Dinge zu meiden (z. B. das Zusammensein mit anderen Menschen) und manche Dinge verstärkt zu tun (z. B. sich zurückzuziehen und allein zu sein), sodass wir unser Leben auf den hochsensiblen Anteil in uns reduzieren. Doch willst Du das wirklich? 

Die Gefahr, die ich darin sehe, ist dass Du Hochsensibilität dann als Ausrede und Erklärung nutzt, warum Du Dein Leben nicht so leben kannst, wie Du eigentlich möchtest. 

Wer sich zu stark mit seiner Hochsensibilität identifiziert fällt in eine Opferrolle und das wollen wir auf keinen Fall.

Anstatt sein Leben der Hochsensibilität komplett anzupassen, wäre es doch besser, wenn wir es hinbekämen, die Dinge zu tun, die wir gerne tun, ohne darunter zu leiden (OBWOHL wir hochsensibel sind).

Denn Du bist nicht nur hochsensibel...

Du hast noch zig andere Eigenschaften, die nicht mit der Hochsensibilität in Verbindung stehen und die Dich als Person ausmachen.

Wenn wir versuchen unser Leben "hochsensibel gerecht" zu machen

Stell Dir mal den worst case vor:

Stell Dir vor Du gestaltest Dein Leben so, “wie es für hochsensible Menschen

geeignet” ist.

Was wäre dann? Wir würden vergessen, dass auch die 20% der Menschen, die hochsensibel sind, nicht alle gleich sind und dass sie nicht wissen können, was DU eigentlich brauchst.

Wir sind alles Individuen, wir haben alle eine andere Geschichte, wir haben alle unterschiedliche Erfahrungen gemacht, sind in unterschiedlichen Umgebungen aufgewachsen, haben unterschiedliche Methoden gelernt mit unserer Hochsensibilität klar zu kommen.

 

Hol Dir Hilfe, die zu Dir passt

Auch wenn es wirklich tolle Ratgeber zum Thema Hochsensibilität gibt (die gibt es, ich habe schon hunderte davon gelesen 😉 ), müssen wir dabei immer hinterfragen, ob das was geschrieben ist wirklich auf uns zutrifft und ob die Tipps sich gut für uns anfühlen. 

All die wunderbaren Autoren, die diese Bücher schreiben, füllen sie mit wertvollen Übungen und Ratschlägen, weil sie Dir ein großes Paket an Selbsthilfemaßnahmen geben wollen. Das bedeutet aber nicht, dass Du alles umsetzen musst und dass Du Dein Leben genauso gestalten musst, wie es Dir empfohlen wird.

So großartig es ist über die Hochsensibilität Bescheid zu wissen, musst Du doch weiterhin selbstständig reflektieren, was Du in Deinem Leben brauchst und möchtest.

Das kann Dir kein Blogbeitrag und kein Ratgeber-Buch abnehmen.

Das kannst nur Du herausfinden.

Wenn Du also das Gefühl hast, dass Du Dein Leben noch nicht so führst, wie Du möchtest dann hol Dir individuelle Hilfe in Form eines Einzel-Coachings und hör auf in Ratgebern, die für die (hochsensible) Masse geschrieben wurden, danach zu suchen. Spätestens an der Umsetzung scheitert es dann meistens.

 

 

Übung zum Schluss

Zum Schluss möchte ich Dich noch einmal auffordern Dir erneut ein Blatt Papier zu nehmen und darauf „Ich spüre meine Hochsensibilität besonders, wenn...“. Nun lege erneut das Papier auf den Boden und stelle Dich selbst darauf. Schließe Deine Augen.

Was kommt nun in Dir hoch?

  • Was siehst Du?
  • Welche Gedanken kommen?
  • Welche Gefühle entstehen?
  • Welcher Erinnerungen treten hervor?
  • Welchen Unterschied macht es zur vorherigen Übung?

 

Du bist nicht (nur) Deine Hochsensibilität. Die Hochsensibilität ist ein treuer Wegbegleiter, der Dein Weg bereichern kann, der mal präsenter auftritt und sich auch mal mehr zurückhält.

Nutze die Erkenntnis und das Wissen über Deine Hochsensibilität, um Dein Leben so zu gestalten, dass es zu dem wird, was Du Dir wünschst!

Ich wünsche Dir von Herzen das Beste!

Deine Lisa

 

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