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Sätze, die eine hochsensible Person niemals sagen würde

Es gibt gewisse Situationen im Leben, die ein hochsensibler Mensch lieber umgehen oder vermeiden möchte. Hier möchte ich ein paar Dinge zusammentragen, die Du NIE aus meinem Mund hören würdest 😀 

Wenn Du nicht hochsensibel bist, dann lohnt es sich vielleicht sogar umso mehr, die Sätze mal zu überfliegen. Bestimmt kennst Du die ein oder andere Person, die diese Sätze niemals sagen würde.

Hast Du noch mehr Sätze und Beispiele? Ich würde mich mega freuen, wenn Du sie mir in den Kommentaren schreibst!

1. Auf ins Getümmel!

Eine Veranstaltung auf der sehr viele Menschen sind, ist in den meisten Fällen wenig attraktiv für einen HSP-ler. Menschenansammlungen bedeuten: Körperkontakt mit Unbekannten, zig Gerüche und Geräusche, eventuell unangenehme Wärme, jede Menge Stimmungen von Menschen, häufig Schlägereien oder Konflikte und betrunkene oder zugedröhnte Menschen… Reize und Informationen strömen ungefiltert auf einen ein und man kann sich nicht wirklich schützen.

Ich geh zwar schon auf solche Veranstaltungen, aber nur wenn ich auch einen guten Grund dafür habe, wie z. B. Freunde treffen oder eine tolle (Foto-) Show.

Es gab nämlich auch schon einen Vorfall, an dem ich in noch nichts über meine Hochsensibilität wusste und an dem ich in Tränen ausbrach, weil mir alles zu viel wurde. 

 

2. Kannst Du die Musik bitte lauter drehen?

Wenn ich eines bin, dann Geräuschempfindlich. Manchmal habe ich echt das Gefühl, dass die anderen Mitglieder meiner Familie schwerhörig sind, weil alles was sie anschalten immer extrem laut ist. 

Aber mittlerweile habe ich begriffen, dass wir einfach ein unterschiedliches Empfinden dafür haben, was “angenehm” ist und was “zu laut” ist.

2. Kinder, lasst uns in den Indoor Spielplatz gehen!

All die Mütter und Väter werden vielleicht verstehen, was ich meine. Indoor Spielplätze sind echt nur schwer zu ertragen. Dass Kinder laut sind, ist ja normal und bekannt. Aber wenn sich das ganze drinnen abspielt, dann herrscht in solchen Räumen ein unglaublicher Lärmpegel und vor allem eine schlechte Luft.

Ich bevorzuge ganz normale Spielplätze, wo ich vielleicht sogar noch die Sonne genießen kann.

3. Hier könnte ich den ganzen Tag verbringen!

Dieser Satz benötigt eine Erklärung: Als wir 2018 in England gelebt haben, kam die Familie meines Mannes zu Besuch und wir haben einen Ausflug nach Scarborough gemacht. Eine wunderschöne Hafenstadt. An diesem Tag war es nur leider kalt und regnerisch, weshalb wir immer wieder irgendwelche Orte aufgesucht haben, wo es trocken und warm war. So sind wir in eine “Kinder-Spielothek” gegangen, ein Geschäft, in dem es blinkt und leuchtet, an dem zig unterschiedliche Automaten stehen, in die man Geld werfen kann, um irgendeinen Schwachsinn zu spielen oder zu gewinnen und die alle eine unterschiedliche Melodie spielen… Der absolute Horror.

Innerhalb von kürzester Zeit bin ich da wieder rückwärts raus gestolpert, weil ich dachte ich dreh durch. Als dann meine Schwägerin irgendwann wieder rauskam, sagte sie: “Das war jetzt toll, hier könnte ich den ganzen Tag verbringen!” Ich musste so lachen! Es war herrlich mal wieder zu erkennen, wie unterschiedlich wir alle die Welt erleben.

4. Mann freue ich mich auf das nächste Rock Festival!

Obwohl ich tatsächlich auch gerne Rock Musik höre, würden mich keine 10 Pferde auf ein Festival wie South Side oder Rock am Ring bekommen. Und wenn, dann nur um alles aus der Ferne zu betrachten.

Tausende von Menschen, Hitze, Besoffene, sehr laute Musik, an jeder Ecke riecht man Gras, Schweiß oder Urin und das ganze über ein paar Tage OHNE Rückzugsmöglichkeit. 

Jetzt, wo ich hier sitze und schreibe, fällt mir ein, dass ich tatsächlich schon mal auf einem Festival war: In China, ganz grob in der Nähe von Shanghai. Ganz unterschiedliche Musik: viel Elektro, krassen Rock (keine Ahnung wie die korrekte Bezeichnung ist) und einmal sogar etwas sanften Reggae (den habe ich leider nur aus der Ferne gehört, weil ich da grad spazieren war). Die Eindrücke, die mir geblieben sind: Kaum angekommen wurden uns Party Pillen angeboten (auf die wir verzichtet haben), ein Massenquartier mit bestimmt 40 Stockbetten und jeder Menge Chinesen 😀 

5. Meiner Freundin geht's zwar schlecht, aber weißt Du was, das hat mich komplett kalt gelassen.

Hochsensible Menschen sind einfühlsam und spüren, wenn es einer anderen Person schlecht geht. Vielleicht kennst Du auch diese Personen, die sich schnell betroffen fühlen, wenn jemand anderes leidet. Das könnte dann eine hochsensible Person sein, da sie sehr empathisch sind.

Einfühlsamkeit ist eine große Stärke, wie ich finde. Problematisch wird es nur, wenn man es nicht hinbekommt sich abzugrenzen. Denn es ist etwas anderes, ob ich Mitgefühl zeige und der Person dann helfen kann, oder ob ich sogar mitleide und dann selbst wie gelähmt bin vor Kummer.

6. Ich hätte mal wieder Lust durch die Parfum Abteilung zu gehen und eine Nase voll zu nehmen.

Die Parfüm Abteilung in gewissen Drogeriemärkten ist ein Erlebnis für den Geruchssinn. Etliche unterschiedliche Gerüche, die in der Luft liegen und die sich gegenseitig beißen. Keine schöne Vorstellung. Ich nehme an, dass das sogar für einige nicht HSP-ler zu viel werden kann…

Dass auch mein Geruchsinn stark sensitiv ist, habe ich in meiner Studienzeit gemerkt. Ich habe in einem Haus gewohnt, indem ich im Keller duschen musst. Auf dem Weg nach unten stand ein Katzenklo, dass regelmäßig anfing zu stinken, richtig widerlich war das. Daher fragte ich mich auch, wie das sein kann, dass es weder die Besitzerin der Katze, noch meine Mitbewohnerin störten. Das war doch gar nicht zu über-riechen, dachte ich…

Damals wusste ich nichts von meiner Hochsensibilität. Heute denke ich, dass ich vielleicht wirklich mehr gerochen bzw. wahrgenommen habe, als die anderen.

7. Kennst Du diese streitsüchtige Person aus dem Freundeskreis? Mit der bin ich so richtig gerne zusammen!

Eine Eigenschaft, die bisher kaum erwähnt wurde, ist dass hochsensible Menschen extrem harmoniebedürftig sind. Sie verhalten sich lieber komplett entgegen ihre Natur und verstellen sich, als dass sie einen Streit beginnen würden. 

Vielleicht kennst Du auch das starke Bedürfnis nach Frieden und heiler Welt. Das kann anstrengend sein, vor allem in unserem forschen Land. Ich kann mich noch gut daran erinnern, als eine Freundin aus den USA total geschockt war, als die Familie ihres Gastsohnes zu Besuch kam und sie sich vermeintlich ständig stritten. Sie fragte ihn dann, warum sie denn andauernd streiten mussten. Der deutsche Gastsohn lachte und sagte, dass sie das gar nicht tun. Sie reden ganz normal miteinander.

Dies gab mir zu denken, denn ich konnte ihr zustimmen, dass die deutsche Sprache nicht nur forsch klingt, sondern der Tonfall sich häufig eher nach Diskussionen und Streit anhört, als nach Harmonie und Liebe…

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