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Warum ich Angst davor hatte, mich als hochsensibel zu outen

zart besaitet, empfindsam und vor allem eines: anders

Seit ein paar Jahren beschäftige ich mich mit dem Thema Hochsensibilität und trotzdem wissen bis heute viele nicht darüber bescheid, dass ich hochsensibel bin. Herausgefunden habe ich es, als ich 2016 zum ersten Mal Mutter geworden bin. Ich war 25 Jahre alt, gerade noch am Fertigstellen meiner Masterthesis und komplett überfordert mit meiner neuen Rolle als Mama. 

So offen darüber zu schreiben ist auch heute noch eine große Hürde für mich, denn wer möchte schon zugeben, dass er das Muttersein nicht so genießen konnte, wie es doch alle Welt von einem erwartet. 

 

Warum ich meine Hochsensibilität entdeckte, als ich Mutter wurde

Ich kam damals nicht damit klar, dass ich meinen persönlichen Freiraum verloren hatte. Rund um die Uhr mit meiner Tochter zusammen zu sein, mich um sie zu kümmern und jede Gefühlsschwankung mitzuerleben und vor allem regulieren zu müssen, war eine gewaltige Herausforderung für mich als hochsensiblen Menschen.  Natürlich konnte ich mich gefühlstechnisch nicht abgrenzen und jedes Weinen (aufgrund von Hunger, Müdigkeit, Überforderung usw.) war ein kleiner Weltuntergang, weil meine eigene Stimmung sofort kippte. Hinzu kamen schlaflose Nächte, die mir jegliche Energie raubten und die meine Stresstoleranz dramatisch senkten.

Es war kein Zufall, dass ich ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt über das Thema Hochsensibilität stolperte: Ich war nervlich und körperlich am Ende und meine Hochsensibilität zeigte sich in allen Facetten.

Selbstverständlich gab ich nur wenigen gegenüber zu, dass ich total erschöpft und überfordert war. Nach außen hin wollte ich nicht als schwach oder als schlechte Mutter gelten.

Als ich dann (durch einen Podcast) von meiner Hochsensibilität erfuhr, erzählte ich nur meinem Mann, sowie meiner Mutter und Schwester davon. Ich hatte nun zwar eine Erklärung für meinen Zustand, aber eben auch eine Bestätigung, dass ich eben nicht wie die Mehrheit der Menschen tickte. 

Stempel drauf: ich bin irgendwie anders

Danach begann die Zeit der Selbsterforschung. Ich las etliche Bücher und unterhielt mich häufig mit meiner Mutter (selbst hochsensibel) und meinem Mann (nicht hochsensibel) über diese Veranlagung. So konnte ich herausfinden was von all dem, was ich täglich erlebe und empfinde, zurückzuführen ist auf die Hochsensibilität und was ein “normales” Empfinden und Erleben ist.

Denn genau so fühlte es sich für mich an: Auf einmal hatte ich herausgefunden, dass meine Wahrnehmung von der Welt nicht normal ist, dass die Mehrheit der Menschen die Welt anders erlebt. Klar weiß ich, dass etwa ein Fünftel aller Menschen (vielleicht sogar noch mehr) auch hochsensibel sind, doch in meinem Umfeld kannte ich kaum jemanden auf den es zutraf. Ich fühlte mich wie ein Alien. Jemand, der nicht in unsere (westliche) Welt hineinpasst.

Warum ich Hochsensibilität als Schwäche erlebte

Wenn Du auch schon ein Buch über Hochsensibilität gelesen hast, dann wirst Du auch schon erfahren haben, dass Hochsensibilität keine Schwäche ist. 

Aber sind wir doch mal ehrlich, wenn ich eine massive Einschränkung in meinem Leben erfahre, weil mir alles sofort zu viel wird, weil meine Nerven total schnell überreizt sind, weil jegliche schlechte Stimmung sofort auf mich abfärbt, weil ich Dinge spüre, die sonst keiner nachvollziehen kann und weil mich das alles bis zum Umfallen erschöpft, dann kann man das schon als Schwäche bezeichnen!

Da bringt jedes Schöngerede nichts. Wenn man nicht weiß, wie man Hochsensibilität zähmen / in den Griff / besänftigen kann (nenn es wie Du willst), dann ist diese Veranlagung eine Belastung.

Und ja ich gebe zu, dass ich meine Schwächen nicht offenbaren wollte, denn mein Ego war enorm groß. Ich wollte das Bild der starken Lisa, die alles mitmacht und sich nicht unterkriegen lässt, nicht anzweifeln. Auch mir selbst gegenüber nicht.

Warum es nicht ausreicht über seine Hochsensibilität bescheid zu wissen

Nachdem ich zig Bücher, Artikel und Berichte über Hochsensibilität verschlungen hatte, ging das Leben weiter und nach und nach rückte das Thema immer weiter in den Hintergrund. Es gab zwar die ein oder andere herausfordernde Situation, in der ich mir durchaus bewusst darüber war, dass meine Hochsensibilität mir gerade entgegenblickte, aber im Großen und Ganzen hatte ich das Gefühl alles unter Kontrolle zu haben. 

Frei nach dem Motto, “Jetzt weiß ich bescheid, dass ich hochsensibel bin. Das genügt, um ein gutes und glückliches Leben zu führen.”

Doch so einfach war es nicht. 

Mein größtes Problem war mein Ego. Mein Ego, dass mir sagte, dass ich jetzt, wo ich weiß, wo überall die “Gefahren” lauern, diese einfach umgehen kann und alles ist gut. Dass ich mich allem, was mich stresst, überreizt und aus dem Gleichgewicht bringt, entziehen kann. 

Aber so einfach ist es nicht!

Wenn Du nicht in den Wald ziehen willst und jeglichen Kontakt zur Außenwelt abbrichst, dann wirst Du immer und immer wieder mit Situationen konfrontiert werden, in denen Deine hochsensiblen Züge zum Vorschein kommen werden. Dann bringt es Dir nicht viel, dass Du weißt, dass Du z. B. geräuschempfindlich bist. Denn das einzige was Du tun kannst, ist weglaufen und Dich zurückziehen. 

Weil ich selbst einige Zeit so gelebt habe, mit dem Glauben, dass es ausreicht über meine Hochsensibilität bescheid zu wissen, kann ich sagen, dass es nicht ausreicht.

Was mir wirklich weitergeholfen hat waren zwei Dinge: Mir einzugestehen, dass ich hochsensibel bin und das vielleicht auch bedeutet, dass es mich teilweise einschränkt und zu begreifen, dass ich woanders ansetzen muss, um besser mit meiner Hochsensibilität klar zu kommen. 

Warum es wichtig ist sein wahres ich zu zeigen

Let’s face it, Du bist (höchstwahrscheinlich) hochsensibel. So wie ich und viele andere Menschen auch. 

Wenn Dir die Hochsensibilität, genauso wie mir damals, als Schwäche erscheint und Du eigentlich nur lernen möchtest, Dein Leben wieder normal zu leben, dann empfehle ich Dir die Hochsensibilität erst mal anzunehmen. Du brauchst es nicht in die Welt zu schreien, aber Du solltest Dir eingestehen, dass Du die Welt eben intensiver erlebst und dass Dich das nun mal mehr Kraft kostet. Denn so ist es nun mal.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es eine Entlastung ist sich selbst mit seinen ganzen Macken, sprich so wie man eben ist, anzunehmen. Es tut gut und es ist heilend, da wir nicht mehr vorgeben jemand zu sein, der wir nicht sind.

Ob und wem Du dann von Deiner Hochsensibilität erzählst, ist Deine Entscheidung. Ich denke nicht, dass man es jedem auf die Nase binden muss, denn viele haben dann das Gefühl, dass man eine Ausrede für alles sucht.

Allein dadurch, dass ich gelernt habe zu mir und zu meiner gewissen Andersartigkeit zu stehen, kann ich jetzt auch selbstbewusster für meine Bedürfnisse einstehen. Ohne, dass ich das Gefühl habe mich erklären zu müssen. 

Wenn ich beispielsweise früher von einer Feier gehe, dann gehe ich mit der Haltung, dass ich das Fest genießen konnte, aber dass jetzt der Zeitpunkt ist zu gehen. Punkt. 

Ich kann also erkennen, welche Bedürfnisse ich habe und dann auch danach handeln. 

Der Gamechanger: wie ich ein normales Leben führe, ohne Einschränkungen

Der zweite Punkt, den ich eben schon angesprochen habe, war zu erkennen, dass ich die Sache bisher falsch angegangen bin. 

Was ich damit meine erkläre ich gleich. 

Natürlich ist es nicht falsch zu schauen, welche Situationen / Gegebenheiten einen stressen und überreizen, um dann zu versuchen diese zu umgehen oder den Stress möglichst klein zu halten. Jedoch bedeutet dies, dass man ständig Gefahr läuft aufgrund seiner Hochsensibilität überreizt zu sein. 

Besser wäre es doch, wenn man nicht bei jedem kleinen Reiz (Stressor) komplett gestresst ist, sondern wenn der eigene Stresspuffer größer wäre. 

Dann würden Geräusche, Gerüche, Stimmungen, Eindrücke … aus der Umwelt einen nicht sofort aus dem Lot bringen, sondern man könnte es aushalten, ohne komplett zu ermüden. 

Die schöne Nachricht: Das geht!

Was du tun musst

Du musst Deinen Stresspegel, der bei den meisten hochsensiblen Menschen stark erhöht ist, senken. 

Wenn Du von Grund auf entspannt und ausgeglichen bist, dann bringt Dich nichts so schnell aus der Fassung. Dann ist es leichter mit Reizen aus der Umgebung klar zu kommen.

Wenn Du Dich nun fragst, wie Du das machen sollst, dann habe ich eine zweite gute Nachricht für Dich:

Vom 11. bis 15. November findet die kostenlose “Mini Auszeit für Deine Sinne – Achtsam ins innere Gleichgewicht” statt.

In diesen fünf Tagen wirst Du

+ Dich auf eine völlig neue Weise Deinen Sinnen widmen und neue Erfahrungen machen

+ lernen Achtsamkeit in Deinem Leben zu spüren

+ Methoden kennenlernen, die Dich erden und zentrieren

+ die positiven Seiten Deiner Hochsensibilität entdecken

+ und Deinen Stresspegel senken

Du wirst jeden Tag eine Übung von mir erhalten, die Du problemlos und ohne Zeitaufwand ausführen kannst. 

Abends werden wir uns dann in einer geschlossenen Facebook Gruppe treffen, wo Du Fragen stellen kannst und ich jeweils eine kleine Übung mit Euch machen werde.

Keine Sorge, wenn Du kein Facebook hast, kannst Du trotzdem mitmachen.

Wenn Du dabei sein möchtest, dann trage Dich einfach hier ein!

Ich freue mich Dich bald schon kennen zu lernen!

Deine Lisa

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