Hey! Ich bin Lisa,

als hochsensibler Coach möchte ich Dich dabei unterstützen Dein Leben im Einklang mit Dir und Deiner Hochsensibilität zu führen. 

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Wozu gibt es Hochsensibilität überhaupt?

Die Berechtigung für diese Veranlagung aus evolutionärer Sicht

Wenn man Hochsensibilität ganz nüchtern betrachtet, wirkt diese Veranlagung erst einmal ziemlich schwachsinnig. Denn welchen Nutzen soll es haben, Reize stärker wahrzunehmen, intensiver zu verarbeiten und dadurch ständig überreizt und erschöpft zu sein? Vor allem in dieser leistungsgetriebenen Gesellschaft, in der wir leben. 

In unserer heutigen Welt ist diese Frage berechtigt. Jeder von uns wird tagtäglich von Informationen aus der Umwelt, aus den soziale Medien, Radio, TV, Mitmenschen etc. nur so überhäuft.

Da ist es auch nicht verwunderlich, dass heute mehr denn je, die Menschen Sehnsucht nach Urlaub und Ruhe haben.

Wenn es Menschen gibt, die dann diese ganze Informationsflut auch noch stärker verarbeiten und sich dadurch noch länger damit beschäftigen, kann man sich schon fragen, was das für einen Nutzen haben soll.

Denn eines muss jedem klar sein: ALLES was sich in unserem Körper und in unserem Leben entwickelt hat, jede Funktion, die es gibt, hatte IRGENDWANN einmal einen Nutzen. Es gibt evolutionär gesehen nichts, was sich sinnlos entwickelt hat. Denn Lebewesen, die Ausprägungen entwickelt haben, die nicht von Nutzen waren, sind sprichwörtlich einfach zurückgeblieben und konnten ihre Gene nicht weitertragen.

Survival of the fittest, nennt man das.

Warum in aller Welt, gibt es dann hochsensible Menschen?

Ich darf mir diese Frage stellen, denn ich bin selbst eine 😀

Die Natur hat sich dabei etwas gedacht.

Stell Dir einmal vor, es gäbe eine Tierart, die aus lauten, kämpferischen Tieren besteht, die einfach vorpreschen, schnell handeln und kämpfen.  

Diese Art wäre sicherlich bald vom Aussterben bedroht, denn sie würde regelmäßig ins offene Messer laufen. Sie würde Gefahr erst wahrnehmen und erkennen, wenn es vielleicht schon zu spät ist.

Nun stelle Dir vor, zu diesen kämpferischen Tieren kämen noch anders funktionierende Tiere hinzu, die leiser und überlegter sind, die Umweltreize sensitiver wahrnehmen und die so die Gefahr vielleicht sogar schon intuitiv vorhersagen können.

Das wäre doch ideal, oder?

Die eine Gruppe würde durch ihre veränderte Wahrnehmung, die andere Gruppe vor Gefahren warnen. Die „leise“ Gruppe könnte also die „laute“ Gruppe beraten, die in diesem Beispiel dann gegen die Gefahr ankämpfen und somit die Gesamtheit der Tierart verteidigen könnte.

Genauso ist es eigentlich auch bei uns Menschen. Es gibt die leise und die laute Gruppe. Die hochsensiblen und die nicht hochsensiblen Menschen.

Die Krux an der Sache ist, dass in unserer westlichen Gesellschaft die lauten Menschen dominieren und höher angesehen sind, denn sie sind die Macher, die Verteidiger, die die etwas auf der Bühne des Lebens bewegen.

Worunter hochsensible Menschen häufig leiden

Vor allem hochsensible Menschen selbst, fühlen sich in unserer Gesellschaft häufig nicht gehört und nicht verstanden.

Viele hochsensible Menschen erleben sich im Vergleich zu ihren Mitmenschen oftmals als zu leise, zu schwach und nicht leistungsfähig. Als Außenseiter und nicht vollständig funktionsfähige Mitglieder unserer Gesellschaft.

Das liegt vor allem daran, dass HSPler durch die ständige Überreizung gestresst sind, ermüden und sich zurückziehen. Ein Verhalten, dass nicht in unser Leistungsgetriebenes Leben passt, da wir ständig etwas erbringen müssen, ob in der Schule, im Studium oder im Arbeitsleben.

Selbst als nicht berufstätige Mutter stehen wir unter dem Druck gut genug zu sein und unsere Kinder zu funktionierenden Menschen zu erziehen.

Da ich selbst ein Lied von Überreizung und Erschöpfung singen kann, ist es mir auch so wichtig mit meinen Artikeln und Tipps anderen Hochsensiblen zu zeigen, was man dagegen tun kann. 

Umso wichtiger ist es sich seiner Veranlagung bewusst zu werden und zu beginnen das eigene Verhalten entsprechend anzupassen. Denn als hochsensibler Mensch muss man sich nicht schwach oder ungesehen fühlen. Man kann trotz allem das Leben führen, das man sich wünscht, wenn man seine Hochsensibilität kennenlernt und die versteckte Gabe dahinter erkennt.

Ich weiß, dass es ein Prozess ist von der Erkenntnis hochsensibel zu sein und darunter zu leiden, bis zu dem Standpunkt, an dem man sagen kann, dass man eine Gabe darin sieht. Das ist in Ordnung so, denn eine Entwicklung braucht eben Zeit.

(Wenn Du Lust hast zu prüfen wo Du gerade stehst, dann wirf einen Blick in “Die sieben Phasen der Hochsensibilität”.

Denn Hochsensibilität hat auch ihre positiven Seiten.

Die ausgeprägte Wahrnehmung und Verarbeitung von Informationen hat nicht nur Überreizung zur Folge, sondern eine Feinfühligkeit für Details, eine Einfühlsamkeit in andere Menschen, eine ausgeprägte Intuition und die Fähigkeit Dinge intensiv zu reflektieren.

Schon früher waren hochsensible Menschen häufig in einer beratenden Tätigkeit zu finden, so ist es nicht verwunderlich, dass vor allem in den helfenden Berufen viele hochsensible Menschen tätig sind.

Wie sieht es bei Dir aus? Wo stehst Du gerade? Nutzt Du Deine Hochsensibilität beruflich? Ist sie Dir schon dienlich oder kämpfst Du noch momentan dagegen an?

Es ist nicht immer leicht das Schöne in etwas zu sehen, dass einem das Leben schwer macht. Das kann ich hundertprozentig nachvollziehen!

Was ich Dir aber versprechen kann, ist dass jeder lernen kann mit dieser Veranlagung umzugehen und mit ihr glücklich zu werden.

 

Was ich mir nicht nur für alle hochsensiblen Menschen dieser Welt, sondern für alle wünsche

Ich wünsche mir ein Gleichgewicht in uns selbst und in der Welt. Eine Balance zwischen „laut“ und „leise“. Damit meine ich nicht, dass die Hälfte aller Menschen am besten hochsensibel und die andere Hälfte nicht hochsensibel sein sollte. Was ich sagen will ist, dass ich mir wünsche, dass die Menschheit versteht, wie wichtig es ist, dass es beide „Arten“ von Menschen gibt.

Wir brauchen die leisen, intuitiven Menschen, die sich um das Wohl der Welt sorgt und wir brauchen auch die lauten Macher, die handeln und etwas durchsetzen.

Keiner ist besser oder schlechter. Wir brauchen uns gegenseitig.

Daher ist es mir ein Anliegen, dass nicht nur HSPler über Hochsensibilität Bescheid wissen, sondern auch der Rest der Welt.

Mein Fazit: Ja, auch wenn Hochsensibilität anfangs nicht wirklich funktional wirkt, verbirgt sich doch etwas Einfühlsames, Positives dahinter, das wir in unserer Welt unbedingt brauchen! Es ist wunderbar, dass es hochsensible Menschen gibt und es ist enorm wichtig, dass sie sich nicht verstecken und zurückziehen, sondern dass sie ihren Wert in unserer Welt erkennen.

 

Wenn Du Dir ebenso mehr gegenseitiges Verständnis und Mitgefühl füreinander wünschst, dann teile gerne diesen Artikel mit Deinen Freunden und Deiner Familie und allen, die noch nie etwas von Hochsensibilität gehört haben.

 

Alles Liebe,

Deine Lisa

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